Home Links Kontakt Gaestebuch       Andrea Ebbecke-Nohlen

Vita
Publikationen

Weiterbildung
Seminare
Therapie
Konsultation
Supervision
Coaching
 

Publikation : Leseprobe

Immer dann, wenn wir in Bewegung sind, sind wir auch erfolgreicher in unserem Tun und im Erweitern unserer Möglichkeiten

In: Hercher, Heike/ Kersting, H.J. (Hrsg): Systemische Supervision im Gespräch. Aachen. IBS. (2003)

Interview von Prof. Heinz Kersting mit Andrea Ebbecke-Nohlen am 18.11.1997 in Heidelberg

Heinz Kersting: Würdest du sagen, daß es typisch männliche und typisch weibliche Verhaltensmuster in der Supervision gibt?

Andrea Ebbecke-Nohlen: Auf die Antwort zu dieser Frage wäre ich auch neugierig. Ich stelle diese Frage selbst ganz oft in meinen Supervisionen. Und während der Auftragsklärung fällt dann häufig die Bemerkung: "Wir wollen einmal mit einer Frau arbeiten. Wir hatten schon so viele männliche Supervisoren." Und ich sage dann: "Was bedeutet das denn für Sie? Was denken Sie, was sollte eine Frau anders machen? Wo sind die Unterschiede aus Ihrer Sicht? Und wo lägen die Vorteile und wo die Nachteile?" In solchen Situationen bin ich eher auf der Seite der Neugier, in dem Sinne, daß ich mich immer neu kundig machen möchte. Was heißt es für andere, daß ich jetzt als Frau hier sitze? Häufig kommt die Antwort - und das, denke ich, ist vielleicht das Gemeinsame dieser verschiedenen Situationen: "Eine Frau sorgt mehr für das „Atmosphärische,“ wobei ich nicht genau weiß, was das ist, und ob das unter Umständen etwas mit dem zu tun hat, was wir vorhin besprochen haben, also z.B. mit der affektiven Rahmung.

 

 

 


Home · Links · Kontakt · Gästebuch · Impressum
Vita · Publikationen · Weiterbildung · Seminare · Therapie · Konsultation · Supervision · Coaching