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Manches Verhalten von Klientinnen und Klienten bezeichnen wir gern als typisch weiblich oder typisch männlich und bewerten es in der Folge oft als nervig oder schwierig. Häufig fühlen wir uns dann in einer Falle und nicht mehr im Vollbesitz unserer Professionalität. Auch im Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen sehen wir uns manchmal durch geschlechtsspezifische Verhaltensweisen gebremst und geraten dann in eine Beziehungsdynamik, die unbefriedigend bleibt und oft weiter eskaliert.
In diesem Workshop betrachten wir geschlechtsstereotypes Verhalten als Konstruktion und sehen Gender als eine Einflußgröße mit Vor- und Nachteilen. Wir untersuchen ressourcenorientiert die Möglichkeiten und Grenzen des geschlechtsspezifischen Ansatzes, zeigen typische Beziehungsmuster auf und schauen lösungsorientiert anhand konkreter Fragestellungen, wie wir in geschlechtstypische Fallen hinein und auch wieder heraus kommen können. Rollenspiele und Skulpturen veranschaulichen typische Beziehungskonstellationen. Videoaufnahmen sind willkommen.
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